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Air Liquide

Kernaussagen des Verhaltenskodex (Code of Conduct)

Unsere Tochtergesellschaften formulieren lokale Handlungsprinzipien für die Mitarbeiter. Diese sind für alle Mitarbeiter verpflichtend und geben ihnen klare Leitlinien an die Hand, um in ihrem Tagesgeschäft nach den ethischen Grundsätzen des Konzerns zu handeln. In Übereinstimmung mit lokalen Gepflogenheiten und Vorschriften decken sie zehn Themenfelder ab.

Soziale Verantwortung

Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz, Verhinderung von Diskriminierung, Respekt gegenüber Dritten.

Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz

Die Sicherheit der Mitarbeiter hat im ganzen Konzern oberste Priorität. Bei der Sicherheit werden niemals Kompromisse zugunsten der Effizienz gemacht.
Jeder Mitarbeiter hat das Recht, unter sicheren, die Gesundheit schützenden Bedingungen zu arbeiten, ebenso wie die Pflicht, dazu durch verantwortungsvolles Handeln am Arbeitsplatz beizutragen. Die Sicherheitsgrundsätze gelten für alle Mitarbeiter sowie für Mitarbeiter von Auftragnehmern und Dienstleistern. Jeder Mitarbeiter hat seine Aufgaben unter Beachtung der für seinen Arbeitsplatz geltenden Vorschriften hinsichtlich Sicherheit, Hygiene und Arbeitsschutz zu erfüllen sowie an den zu diesem Zweck in seinem Bereich vorgesehenen Schulungen teilzunehmen.

Verhinderung von Diskriminierung

Der Konzern bietet allen Mitarbeitern – unabhängig von Herkunft, Geschlecht, Glaubensrichtung, ethnischer Zugehörigkeit oder physischer Konstitution – gleiche Chancen der Anerkennung und des beruflichen Aufstiegs und toleriert keinerlei Form der Diskriminierung oder Belästigung.

Respekt gegenüber Dritten

Es ist jedem Mitarbeiter untersagt, mit einem Wettbewerber Gespräche zu führen oder gar Absprachen zu treffen, die einen fairen Wettbewerb verhindern, einschränken oder verzerren. Vor allem sind Absprachen über Preisgestaltung, Austausch von Preisinformationen, Aufteilen von Kunden- und Handelsgebieten oder Produktionsbegrenzungen strikt untersagt.

Einhaltung von Wettbewerbsvorschriften

Die Vorschriften des Wettbewerbsrechts gelten für alle Aspekte der Geschäftstätigkeit eines Unternehmens: Verhandlungen mit Kunden und Lieferanten, Kontakte mit Vertretern von Wettbewerbern, Marketing und verkaufsfördernde Maßnahmen.

Strikt untersagt sind vor allem: Absprachen oder auch nur Gespräche mit Wettbewerbern über Preisgestaltung oder andere Vertragsbedingungen, Produktionsbegrenzungen und das Aufteilen von Kunden- oder Handelsgebieten.

Air Liquide erwartet von allen Mitarbeitern die strikte Einhaltung der Gesetze zum Wettbewerbsrecht, da jeder Verstoß für das Unternehmen, seine Mitarbeiter und seine Aktionäre erhebliche Risiken nach sich ziehen kann. Die gesetzlich vorgesehenen Sanktionen können für natürliche Personen erheblich und für juristische Personen folgenschwer sein und den Ruf eines Unternehmens stark untergraben.

Beachtung der Vorschriften zum Insiderhandel

Jeder Mitarbeiter, der über vertrauliche Informationen verfügt, kann durch deren Veröffentlichung Einfluss auf den Kurs der Air Liquide-Aktie nehmen.

Jeder Mitarbeiter, der über sensible Informationen verfügt, kann durch deren Preisgabe Einfluss auf den Kurs der Air Liquide-Aktie nehmen. Er hat diese Informationen streng vertraulich zu behandeln. Ihm ist strikt untersagt, Geschäfte mit Air Liquide-Aktien durchzuführen oder Dritten solche Geschäfte zu empfehlen. Der betreffende Mitarbeiter hat die Regeln zu befolgen, die im Memorandum zur Vermeidung von Insider-Geschäften von der Rechtsabteilung der Air Liquide S.A. festgelegt wurden.

Vermeidung von Interessenkonflikten

Dies bezieht sich auf Verbindungen zu Mitbewerbern, Kunden oder Lieferanten, auf die Einhaltung von Anti-Korruptionsvorschriften sowie auf Vergütungen, Geschenke und Vorteile.

Verbindungen zu Mitbewerbern, Kunden oder Lieferanten

Jeder Mitarbeiter ist verpflichtet, Situationen zu vermeiden, in denen ein Konflikt zwischen seinen persönlichen Interessen und denen von Air Liquide entstehen könnte.

Ein solcher Interessenkonflikt wäre es beispielsweise, wenn ein Mitarbeiter für einen Kunden, Lieferanten oder Mitbewerber tätig ist bzw. an einem entsprechenden Unternehmen direkt oder indirekt maßgeblich beteiligt ist. Jeder Mitarbeiter, der in eine Situation gerät, die einen potenziellen Interessenkonflikt darstellt, sollte seinen direkten Vorgesetzten umgehend darüber informieren.

Einhaltung von Anti-Korruptionsvorschriften

Es ist untersagt, einer Privatperson oder einem politischen Entscheidungsträger in einem beliebigen Land ungerechtfertigte Vorteile jeglicher Art, direkt oder über einen Vermittler, anzubieten, zu gewähren oder zu vergeben, um eine bevorzugte Behandlung zu erreichen oder das Ergebnis von Verhandlungen, an denen Air Liquide beteiligt ist, zu beeinflussen.

Schutz der Aktivitäten von Air Liquide

Jeder Mitarbeiter muß strategische, finanzielle, technische oder kaufmännische Daten oder Dokumente, die nicht öffentlich sind und deren Preisgabe den Interessen von Air Liquide schaden könnte, angemessen schützen und vertraulich behandeln.

Datenschutz

Genauso müssen berufliche und private Informationen zu namentlich genannten Personen durch alle erforderlichen Vorkehrungen geschützt werden, um ihre unangemessene Veränderung oder Offenlegung zu verhindern.

Die Geheimhaltungspflicht gilt auch für Informationen, die Partner oder Kunden von Air Liquide vertraulich mitgeteilt haben. Jeder Mitarbeiter von Air Liquide hat sich an diese Datenschutzvorschriften zu halten.

Die Geheimhaltungspflicht bleibt auch nach dem Ausscheiden des Mitarbeiters aus dem Unternehmen bestehen.

Schutz von Anlagegütern und Ressourcen

Jeder Mitarbeiter hat die Anlagegüter und Ressourcen von Air Liquide angemessen zu schützen und vertraulich zu behandeln. Dazu gehören unter anderem geistiges Eigentum (Patente, Warenzeichen und Urheberrechte) Anlagen, Ausrüstungen, Finanzmittel und Bargeld. Sie sind ausschließlich für den vorgesehenen beruflichen Zweck sowie innerhalb des festgelegten Rahmens zu nutzen.

Sie dürfen nur dann für persönliche Zwecke eingesetzt werden, wenn dies von einer bevollmächtigten Person im Rahmen festgelegter Verfahrensweisen ausdrücklich genehmigt wurde.

Zudem ist jeder Mitarbeiter dafür verantwortlich, die Anlagegüter und die Ressourcen von Air Liquide vor Beschädigung, unsachgemäßer Veränderung, Betrug, Verlust oder Diebstahl zu schützen.

Transparenz und Informationsintegrität

Transparenz und Informationsintegrität.

Jeder Mitarbeiter, der an der Erstellung, Analyse, Archivierung oder Kommunikation von Informationen in den Bereichen Finanzen, Rechnungswesen und Management beteiligt ist, hat seine Aufgabe im Sinne der Transparenz und Integrität rechtschaffen zu erfüllen.

Interne Kontrolle und Audits

Die im Konzern eingesetzten internen Kontrollsysteme (bezüglich Gesetzeinhaltung, Vorschriften, Verfahrensweisen, Eigentumsschutz und Finanzdaten) tragen dazu bei, die Geschäftstätigkeit, die Betriebseffizienz sowie den Ressourceneinsatz zu steuern.

Alle Mitarbeiter von Air Liquide haben ihren Beitrag zur Wirksamkeit der internen Kontrollsysteme zu leisten und mit internen oder externen (in die Evaluierung solcher Systeme eingebundenen) Prüfern zu kooperieren, indem sie besondere Sorgfalt und Transparenz bei der Bearbeitung sämtlicher Informationsanfragen walten lassen.

Umsetzung des Verhaltenskodex (Code of Conduct)

Bei Fragen zur Interpretation oder Anwendung der hier dargelegten Regeln.

kann sich jeder Mitarbeiter von Air Liquide an einen direkten Vorgesetzten oder seine Personalabteilung, an die E&C Rechtsabteilung oder den Beauftragten für Corporate Governance, die Personalabteilung des Air Liquide-Konzerns oder den konzernweiten Ethikbeauftragten wenden.

Gegen Mitarbeiter, die in gutem Glauben und nicht wissentlich gegen eine der hier dargelegten Regeln verstoßen haben, werden keine disziplinarischen Maßnahmen ergriffen.